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Im Auto


Eine Babyschale wird meist schon vor der Entbindung angeschafft, da darin nach der Geburt das Baby mit dem Auto nach Hause gebracht werden soll. Ein wichtiger Unterschied in den Modellen liegt im stoßabsorbierendem Material. Der Oberbezug ist meistens besonders gut gepolstert. Streift man den Bezug an einer Stelle etwas zurück, erkennt man schnell, ob darunter eine zweite stoßabsorbierende Schicht, z. B. aus Hartschaum oder einem ähnlichen Material vorhanden ist, was die Sicherheit der Babyschale natürlich erhöht. Manche Modelle können für Kurzzeitausflüge an einem Kinderwagengestell befestigt werden. An einem richtigen Kinderwagen, in dem das Baby mehr Platz hat und auf einer waagrechten, ebenen Fläche liegen kann, wird man dennoch nicht umhin kommen. Kleine Babyschalen werden dem Baby möglicherweise bereits nach wenigen Monaten zu eng - besonders wenn es in der kalten Jahreszeit dick eingepackt ist. Eine praktische Lösung ist eine größere Babyschale mit herausnehmbarem Nestchen (=Sitzverkleinerer). Dies gilt übrigens für alle Kinderautositze. Ist in den beiden Schaukel-Schienen, auf denen die Babyschale steht, eine Kerbe eingebracht, dann kann man die Babyschale beim Einkaufen auch mal auf den Einkaufswagen stellen. Die Babyschale rastet dann mit den Kerben an einer der Gitterseiten ein und rutscht nicht mehr so leicht weg.

 

Wächst das Baby aus der Schale heraus, dann kann es im Normalfall schon sitzen. Es muss also der erste Autositz her. Nun müssen sich die Eltern zum ersten Mal mit den Größenbezeichnungen 0, 0+, I, II und III beschäftigen. Meist zählen Autositze zu einer der folgenden Gruppen:

Gruppe 0+: von Geburt bis 13kg oder 15 Monate

Gruppe 0/I: von Geburt bis 18 kg oder 4 Jahre

Gruppe I: von 9 bis 18kg oder 1 bis 4 Jahre

Gruppe I/II/III: von 9 bis 36kg oder 1 bis 12 Jahre

Gruppe II/III: von 15 bis 36kg oder 4 bis 12 Jahre

 

Bei Kindersitzen mit ISO-FIX-Halterungen wird der Sitz nicht nur mit dem Fahrzeuggurt gehalten, sondern zusätzlich mit zwei Halterungen, die in die im Fahrzeug verbauten Gegenstücke eingerastet werden. Funktioniert nur bei Fahrzeugen, die mit ISO-FIX ausgestattet sind nach meinem Kenntnisstand nur auf den Rücksitzen. Stört die ISO-FIX-Halterung, z. B. auf dem Beifahrersitz, kann sie meist einfach weggeklappt oder eingefahren werden. ISO-FIX erhöht angeblich die Sicherheit des Autositzes. Praktisch ist es vor allem bei Autositzen der Gruppe II/III, bei denen das Kind und der Autositz zusammen mit dem Fahrzeuggurt angeschnallt werden. Ohne ISO-FIX kann der Autositz beim Ein- und Aussteigen des Kindes wackeln oder gar umfallen. Mit ISO-FIX ist der Autositz stets gut verankert. Wenn das Kind bereits etwas älter ist, kann man bei manchen Sitzen dieser Guppe das Rückenteil entfernen, so dass das Kind nur noch die Sitzerhöhung nutzt. Mit ISO-FIX kann diese Sitzerhöhung nicht wegrutschen.

 

Relativ neu sind Autositze, bei denen das Kind nicht durch einen Gurt sondern durch einen Fangtisch gehalten wird. Bei Crash-Tests der Stifung Warentest schneidet dieser Sitztyp in der Regel gut ab. Sehr wichtig ist dabei ein atmungsaktiver Bezug, durch den die Luft zirkulieren kann. Andernfalls kann das Kind im Sommer leicht schwitzen.

 

Beim Einbau eines Autositzes im Fahrzeug sollte stets die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs beachtet werden - insbesondere die Informationen zu den verbauten Airbags und ob diese ggf. deaktiviert werden können.