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Wir erstellen für Sie 3D-Raumkonzepte

Wir erstellen Ihnen kostenlos und unverbindlich ein Raumkonzept für Klassenzimmer oder Gruppenräume in Krippen bzw. Kindergärten.

Bitte teilen Sie uns die vorhandenen räumlichen Gegebenheiten (Raumgröße, Türen- und Fenstermaße, Farben, Anzahl Kinder, sonstige Besonderheiten) und Ihre speziellen Gestaltungswünsche mit. Auch Fotografien des Raums sind hilfreich. Sie erhalten dann dazu unsere Raumideen, z. B. als realistisch wirkende 3D-Bilder.

Falls Sie sich für ein Raumkonzept eines Klassenzimmers interessieren, können Sie gleich hier für Schulen weiter lesen.


Krippen und Kindergärten

Durchdachte Raumeinteilung mit flexiblen Möbeln



Wir gestalten Raumkonzepte zu den unterschiedlichen Spiel-, Lern- und Erlebnisbereichen von Krippen und Kindergärten. In diesem 3D-Bild eines Kindergarten-Gruppenraums wurden beispielhaft folgende Elemente eingeplant:
  • oben links: Mal- und Bastelbereich
  • oben Mitte: Küchenbereich
  • oben rechts: Spielburg-Sonderanfertigung mit dem Schmetterlings-Motiv des Kindergartens
  • Mitte und unten Mitte: Ess- und allgemeiner Spielbereich
  • unten links: Bauen und Gestalten
  • unten rechts: Bücherecke und Rückzugsmöglichkeit

Generell unterscheiden wir zwischen verschiedenen Spiel-, Lern- und Erlebnisbereichen und legen das Raumkonzept bedarfsgerecht aus:
  • Rollenspiel
  • Bauen und Gestalten
  • Forschen
  • Bewegungserfahrungen
  • Bücher ansehen
  • Rückzugsmöglichkeiten
Wobei die komplexeren Bereiche dem Kindergarten vorbehalten sind und in der Krippe die elementaren Erfahrungen wie Bewegen im Raum oder Betrachten aus verschiedenen Perspektiven (z. B. mittels Spielburgen oder Podesten) ermöglicht werden.

In Krippen und Kindergärten muss bei der Auswahl der Möbel der Altersunterschied der Kinder in einer Gruppe berücksichtigt werden. Im Kindergarten muss ein dreijähriges Kind ebenso komfortabel  am Tisch sitzen können wie ein bereits sechsjähriges Vorschulkind.

Die farbliche Abstimmung von Wänden, Boden, Möbel, Türen und Fenster beeinflusst das Raumerlebis und kann aktivierend oder entspannend wirken. Je kleiner die Kinder sind, desto dezenter sollten die Farben gewählt werden. Die Farbgebung der einzelnen Räume sollte sich auch an der gesamtheitlichen Farbgestaltung des Gebäudes orientieren.


Inklusion

Da Inklusion immer mehr zum Thema wird, liefern wir Ihnen auch hierzu gerne passende Ideen zur Raumgestaltung.
Aus der Rollstuhl-Perspektive wirkt alles höher. Spielsachen müssen erreichbar sein, d. h. Schränke und Regale müssen zugänglich und Schubläden leicht zu öffnen sein.
Schlupfwinkel sind zwar schön, die allermeisten Durchgänge sollten jedoch weit genug für ein Durchkommen mit dem Rollstuhl sein.
Für Kinder mit sozialem oder geistigem Förderbedarf sollte eine entwicklungsanregende Umgebung geschaffen werden, die zur Begegnung einlädt. Nichts hilft behinderten Kindern mehr als die Möglichkeit, nichtbehinderte Kinder nachzuahmen. Nichts ist besser als das gemeinsame Miteinander.
Hygiene: Toiletten und Waschbecken müssen bei Inklusion natürlich ebenfalls barrierefrei sein. Für große Windelkinder müssen entsprechende sanitäre Einrichtungen vorhanden sein, z. B. eine Wickelkommode mit Treppe und einer der Körpergröße gerechten Tiefe nach hinten.


Schulen

Konzepte zum klassischen Bildungsraum


Wir gestalten moderne Konzepte auch zum klassichen Bildungsraum. Denn das Klassenzimmer im klassichen Stil ist noch lange nicht out und in Bezug auf Inklusion hat es sogar einige Vorteile.

Das 3D-Bild links zeigt zusammengefasst in einer Darstellung ein paar der vielfältigen Möglichkeiten, rechteckige Leichtbautische neben der Reihenanordnung auch gruppiert für Arbeitsgruppen anzuordnen.

Das etwas starrere Konzept lässt unveränderbare Bereiche insbesondere im hinteren Teil des Klassenzimmers zu, die für kontinuierliche Sonderaufgaben genutzt werden können, z. B. separat gehaltene Arbeitstische oder auch ein PC-Arbeitsplatz für das weit verbreitete Antolin-Leseförderprogramm. Die Trennung erfolgt z. B. mit halb hohen Schränken, die gleichzeitig zur Materialaufbewahrung genutzt werden.

Ergänzend zum Raumkonzept sollten solche separaten Nischen unbedingt auf gute Ausleuchtung durch die Deckenleuchten kontrolliert werden. Wenn häufig Gruppenarbeiten stattfinden, dann sollten außerdem die Deckenplatten für eine optimale Akustik ausgelegt sein, damit unterschiedliche Diskussionen im vorderen und hinteren Raumbereich oder in den einzelnen Arbeitsgruppen aufgrund einer erschwerten Verständlichkeit sich nicht zu einer höheren Klassenlautstärke aufschaukeln. Hier kann ein Vorab-3D-Bild nützliche Anregungen geben.


Konzepte zum dynamischen Bildungsraum

In modernen Unterrichtsräumen können unterschiedliche Lern- und Unterrichtssituationen wie Gruppenarbeiten, individuelle Förderung oder gemeinsamer Unterricht durch schnelles Umstellen der Möbel eingerichtet werden.

Die Einrichtungsobjekte sollten leicht verschoben werden können, so dass sie variabel im Raum einsetzbar sind. Dies kann mit Leichtbauweisen und Möbel auf Rollen sehr gut erreicht werden.

Im linken 3D-Bild wurden Dreiecktische eingeplant, die sowohl einzeln verwendet als auch zu Sitzgruppen für 2 bis 8 Schüler/innen zusammengestellt werden können. Durch die veränderte Tischgeometrie werden etwa 3 bis 4 m² weniger Grundfläche beansprucht und eine deutlich flexiblere Raumeinteilung erreicht.

Einzeln angeordnete Dreiecktische haben jedoch den Nachteil, dass es kaum möglich ist, z. B. ein Schreibheft und ein Unterrichtsbuch versetzt übereinanderzulegen. Es sollten deshalb vorzugsweise Sitzgruppen gebildet werden.

Ergänzend zum Raumkonzept, das bereits die Lage der Fensterfront berücksichtigt (Hauptblickrichtung möglichst parallel zur Fensterfront), ist auf eine gute Raumbeleuchtung durch die Anordnung der Deckenleuchten zu achten. Falls häufig Gruppenarbeiten stattfinden sollen, muss unbedint für eine optimale Akustik, z. B. durch die richtigen Deckenplatten, gesorgt werden. Ein 3D-Bild hilft hier wieder bei der Vorab-Raumvorbereitung.


Generelle Punkte

Kinder und Lehrkräfte verbringen in der Schule die meiste Zeit in den Klassenräumen, und bei Ganztagsschulen besonders lange. Deshalb ist es wichtig, dass ergonomische Möbel verwendet werden, die sehr viele unterschiedliche Körperhaltungen zulassen. Räumliche Enge mindert die Fähigkeit, soziale Kontakte aufzubauen. Fehlende Rückzugsmöglichkeiten und Mangel an Intimität können problematische Verhaltensweisen und Aggressionen bewirken. Besser lernt man in einem Klassenzimmer, das ausreichend Freiraum und eine anregende Wohlfühlatmosphäre bietet.

Die Größenunterschiede der Kinder innerhalb der Klasse können sehr groß sein. Deshalb sollten Tische und Stühle gewält werden, die auf die unterschiedlichen Körpergrößen abgestimmt sind. Grundsätzlich git, dass ein etwas zu niedriger Stuhl weniger problematisch ist als umgekehrt. Die gängige Praxis, einem kleineren Kind einen größeren Stuhl zu geben, damit es richtig am Tisch sitzt, ist deshalb nur dann sinnvoll, wenn der Stuhl eine höhenverstellbare Fußstütze hat.

Weiße Räume wirken zwar größer, Kinder haben zum abstrakt und steril wirkenden Weiß jedoch keine Bezug. Der Einsatz von Farben kann das Raumempfinden sehr positiv verändern. Wichtig ist, dass die gewählten Möbelfarben mit Wänden, Boden, Türen und Fenstern harmonieren. Zu kontrastreicher oder zu bunter Einsatz von Farben wirkt im Klassenzimmer störend. Wie in der Krippe und im Kindergarten sollte sich auch in der Schule die Farbgebung der einzelnen Räume an der gesamtheitlichen Farbgestaltung des Gebäudes orientieren.


Inklusion

Schulen widmen sich immer häufiger dem Thema Inklusion und sind mit neuen Fragen konfrontiert, zu denen derzeit noch relativ wenig Erfahrung vorhanden ist. Auch hier können wir möglicherweise mit ein paar Raumideen weiter helfen.

Im klassischen Bildungsraum kann durch die höhenverstellbaren Rechtecktische sicher gestellt werden, dass auch Rollstühle darunter ausreichend Platz haben und die erwachsene Individualbetreuung von Kindern mit Förderbedarf über längere Zeit bequem am Tisch sitzen kann.

Bei der klassischen Reihenanordnung sollten Kinder mit Förderbedarf an den Tischen vorne links und vorne rechts sitzen. Ein Vorteil dabei ist die Nähe zur Tafel bei Kindern mit Seh- oder Konzentrationsschwäche. Die Individualbetreuung sollte dabei ganz außen am Rand sitzen um die hinteren Kinder nicht in der freien Sicht zur Tafel einzuschränken.

Die etwas starrere Form des klassischen Bildungsraums kann genutzt werden, um im hinteren Teil des Klassenzimmers einen festen, z. B. durch halbhohe Schränke etwas separat gehaltenen Bereich mit zwei Tischen einzurichten. Dort kann bei Bedarf für einzelne Kinder eine Intensivierung des Lehrstoffs durch eine zweite Förderlehrkraft erfolgen. Oder wenn bei Förderkindern nach einiger Zeit die Konzentration nachlässt, kannn diese Ecke auch als Rückzugsmöglichkeit und zur Bearbeitung einfacherer Aufgaben verwendet werden.

Im dynamischen Bildungsraum kann Inklusion durch den dynamischen Unterricht gelebt werden. Durch die Gruppierung der häufig verwendeten Dreieck- oder Trapeztische sind die Kinder mit Behinderung oder Förderbedarf ganz automatisch Teil einer der gebildeten Lern- oder Arbeitsgruppen. Hier muss bedacht werden, dass Kinder mit Förderbedarf letztlich doch an ihre Grenzen stoßen können und eine Überforderung durch Gruppenzwang oder Gruppenkonkurrenz unbedingt zu vermeiden ist. Hier ist unbedingt die pädagogische Steuerung durch eine Förderlehrkraft oder Individualbetreuung notwendig, was in der Praxis jedoch in der Regel sehr gut gelingt. Im 3D-Bild kann man bereits im Vorfeld eine Raumeinteilung entwickeln, durch die Konflikte von vornherein vermieden werden.

Gerade im dynamischen Bildungsraum, der häufig mit fahrbaren Möbeln ausgestattet ist, können leicht etwas separat gehaltene Rückzugsbereiche geschaffen werden. Diese können dann zum Ausgleich genutzt werden, falls ein Kind mit Förderbedarf nach längerem Unterricht eine gewisse "Auszeit vom Hauptgeschehen" benötigt.

Kinder mit eingeschränktem Sehvermögen benötigen für die gleichen Sehleistungen höhere Beleuchtungsstärken. Dies könnte durch speziell angeordnete und getrennt schaltbare Deckenleuchten oder individuelle Arbeitsplatzleuchten erreicht werden. Auch hier kann das Vorab-3D-Bild nützliche Anregungen geben.


Bitte beachten

Unsere Raumkonzepte basieren stets auf beispielhaften Möbeln. Da wir mit verschiedenen Herstellern zusammenarbeiten, können Sie sich anschießend diejenigen Möbel aussuchen, die genau Ihren Qualitäts-, Preis- und Detailvorstellungen entsprechen.

Da wir die Räume vor Ort nicht besichtigen und die verschiedenen Bundesländer, Träger und Verwaltungen teilweise auf recht unterschiedliche bauliche und Sicherheitsvorschriften verweisen, können wir keine Gewähr auf die von uns erstellen Raumideen übernehmen. Bitte prüfen Sie selbst, ob unser Angebot den für Sie geltenden Richtlinien entspricht. Die Möbel selbst sind natürlich sicher und entsprechen den geltenen Gesetzen und Normen.